Aus der KOLPINGSFAMILIE Berlin-Mariendorf, Maria Frieden,

Kaiserstr. 28 - 12105 Berlin, Tel.: 030/ 706 55 28

***das Jahr 2010                                          (... weiter unten noch einmal 2008....)

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Am 4. Dezember kamen nach der Abendmesse wieder fast alle Kolpinger zum würdigen Gedenken des Seligen Adolph Kolping zusammen.

Im Anschluss an das warme Abendessen fanden die Ehrungen statt: 60 Jahre Franz Kleindienst / 25 Jahre Andreas Koniezny, Hartmut Werner und Andreas Werner. 5 Neuaufnahmen gab es auch.

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"WIR ZÄHLEN ZU DEN HINTERBLIEBENEN"

Unser Referent des geistlichen Wortes im Herbst 2010 (19. November) hatte sich auf das Thema Tote und Ewiges Leben vorbereitet. Und nun passten seine Gedanken zum Sterben von Georg Exner; voraussehen konnte man das so nicht. Auch andere Verstorbene unserer Familien und Bekannten, von Kirche, Gesellschaft, Staat, ja der Menschheit,  wurden in den Vortrag mit einbezogen. 38 Köpfe zählte die Gruppe der Zuhörer; Anita flüsterte mir zu: "Es ist mucksmäuschenstill." Jede/r für sich und alle miteinander empfanden sich direkt angesprochen, betroffen und in die Worte von Alt-Pfarrer Franz Brügger einbezogen. Jemand merkte dankbar an, dass KB Franz  tröstliche Worte gefunden hatte. Doch er vermittelte auch - und das vielmehr - die Zuversicht als das Geschenk Gottes, dass Gott mit den Lebenden, den Sterbenden und den Toten sei, die bei und mit ihm leben.

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.......verstorben: KB Georg Exner.......

 

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Am 22. Oktober fuhren 9 Kolpinger mit Gast zu Pater K. Lenz in St. Christopherus. Wir nahmen an der Abendmessse teil und ließen uns hinterher die weit gefächerte pastorale Arbeit der Pallottiner Gemeinschaft in Nord-Neukölln erklären. Wir erhielten unerwartete, spannende und anregende  Informationen zur Kooperationspastoral und zu den sozialen, spirituellen und kulturellen Tätigkeitsfeldern in dieser Gemeinde und ihrem Projekt "Kirche im sozialen Brennpunkt".

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Seine kurze Predigt hielt P. Lenz zum Tages-Evangelium Lk. 12,54-59: "Warum findet ihr nicht von selbst das rechte Urteil ?" Er riet auf die Zeichen der Zeit zu schauen. Wer gesteigertes  Interesse an der Zielsetzung und der Strukturierung der Pallottiner-Arbeit hat, nehme den Pfarrei-Link "http://christophorus-berlin.de/". Es lohnt sich. Dank sei Veronika und Achim, die uns diesen Programm-Punkt nahe gebracht hatten.

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... und wieder trafen wir uns (22 Kolpinger) am 1.Oktober in heiterer Plauderstimmung zum Kerzenbasteln und Dämmerschoppen. Hier sind 2 Fotos von Tanja :

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Keine Frage: Am 11. September war es bei unserer Sommernachlese mit Spezialitäten aus den Urlaubsorten wieder sehr schön. Andreas hatte im Kolpingraum alles vorbereitet; auf bekannte urige Weise moderierte Franz mit Andreas die Speisen- und Getränke-Folge:

Gurkencremesuppe aus dem Spreewald/Weißwein aus Mainz/ Obstler/ Schusterjungen mit Harzer/Prosecco/ Herings-Dipp von Ost- und Nordsee/Doppel-Wacholder/Mini-Würstchen/Nachos mit Avocado-Creme/ARQUEBUSE aus einem Nonnen-Kloster/Rote Grütze vom Bansin/Brownies-USA/Slivovic-Kroatien/Eis-Traum-BRD.

Mit dieser Aufzählung ist jedem unsere lukullische Stimmung verständlich; 28 Teilnehmer waren wir. Nebenbei gab es ein paar Fotos und viele persönliche Gespräche - von Mensch zu Mensch - über Gott und die Welt. Gut für Seele und Gemüt.

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Basteln mit Dämmerschoppen

...war am 27. August 2010 angesagt. Aber es kam viel besser: Christel und Wolfgang hatten für diesen Abend einen Origami-Fachmann geholt. Dieser Herr Zimmermann erklärte uns mit Geduld, Freundlichkeit und aktiver Unterstützung wie man Schachteln und Becher faltet; natürlich hatten diese Behälter dann auch einen Unterboden und einen Deckel. Mit viel Gelächter und Frohsinn wurde so manche falsche Falte und so mancher falsche Kniff dann wieder richtig geordnet. Im Anschluss an unser Basteln zeigte unser Herr Zimmermann noch einige seiner kleinen und kleinsten Papierkostbarkeiten, wie zum Beispiel einen Eisbären, Engel, Pinguin oder Mini-Nikolaus. Zu dieser Veranstaltung sind sogar mehr Gäste als Kolpinger gekommen. Alle gingen mit Zufriedenheit, Freude und vielen Papierschächtelchen nach Hause.

(Link: 4 Fotos vom "Basteln" nach Origami)

 

13. Juli, Spaziergang zum Schloss Britz:

10 standen um 16.00 Uhr vor der Kirche, als Veronika uns erklärte, dass das Schloss Britz just an diesem Tag leider geschlossen sei. Wir überlegten nicht lange und holten von drinnen Stühle, einen Tisch, Wasserflaschen, Becher und zu 18 Uhr auch noch ein bisschen Bier. Der eine oder die andere hatten auch noch Kekse und Küchlein mitgebracht. Vier fröhliche Stunden genossen wir unter dem Kastanienbaum mit zwangloser Plauderei und frohem Gelächter. Nach vielerlei Gesprächen (Urlaubsanekdoten, Berufstätigkeit unserer Kinder, Kranke und Rekonvaleszenten in der Kolpingsfamilie, Gesang im Gottesdienst, Bier und andere Getränke, Mode, Sammel-Laune von Ehemännern) verkündete Jutta in einem Spontan-Resumee, dass dieses Treffen eigentlich unter dem Motto „die Männer machen, was die Frauen sagen“ gestanden hätte. Na, wer hätte da noch zweifeln können? Übrigens: Nach seiner Abendmesse setzte sich auf ein Bierchen Pfr. Franz noch kurz zu uns.

(Link: 6 Fotos vom Plaudern unter der Kastanie)

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Spontaner Garteneinsatz am 10. Juli  2010 bei 36 °C im Schatten

Die klimatischen Verhältnisse in den Monaten Mai/Juni hatten aus dem Pfarrgarten einen "Wirrgarten" entstehen lassen.

Durch die Vermeldungen aufgefordert   bat die Kolpingsfamilie   ALLE  Gemeindemitglieder an einem gemeinsamen Garteneinsatz mitzuhelfen. Ein Termin wurde vereinbart, ein Container angemietet und dankbar mussten wir feststellen, dass Helfer — ausgerüstet mit eigenem Gartenwerkzeug — zum gemeinsamen Tun gekommen waren. U. a. mit sechs Hackenscheren wurden alle ungepflegten Sträucher und Hecken im Pfarrgarten wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt. Emsig wurde der Container durch die fleißigen „Arbeitsbienen“ bis zum Rand gefüllt. Sieglinde stampfte noch alles fest, damit auch noch alles reinpasste.

Einen besonderen Dank sagen wir den Väter der Gruppe „Jungkolping“, die durch Eberhard Jüngling informiert waren und fleißig mithalfen.

Ca. 20 Helfer erfreuten sich nach 3-stündigem harten Einsatz (es waren die schon erwähnten 36 Grad im Schatten) an einem gemeinsamen Frühstück, das liebevoll von Agi, Barbara und Marianne vorbereitet war. Im Nachhinein haben sich spontan Franz und Hr. Gutknecht zum Sprengen und Rasenmähnen zur Verfügung gestellt.

Über gelegentliche Helfer würden wir uns sehr freuen. Die augenblickliche Situation verbinden wir mit der Bitte, auch in Zukunft notwendige Hilfe zu leisten.

Wir danken allen Helfern ganz herzlich.

Für die Kolpingsfamilie        G. und F. Kleindienst 

(aus: Deine Gemeinde Maria Frieden, September 2010)

 

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Wallfahrt mit dem Kolping-Bundespräses Ottmar Dillenburg

~10.6.2010~

Trotz der großen sommerlichen Hitze war die Kirche mit Wallfahrern gut gefüllt. Pfarrer Laminski begrüßte den Wallfahrtsleiter Ottmar Dillenburg als den Bundespräses des Kolpingwerkes in Deutschland, Pfarrer Rössner den ehemaligen Kolping-Diözesanpräses von Berlin und Matthias Rühe den gegenwärtigen Kolping-Diözesanpräses in Berlin; ebenso wurden begrüßt Pfarrer Brügger und Diakon Feigel und unser aus Köln stammender ehemaliger Praktikant Hassenforder, der mit den Seminaristen des Pastoralseminars gekommen war.

Die neun Kolpingsfahnen zeigten die Berliner Verbundenheit mit dem Bundespräses.

Der Bundespräses fragte zu Anfang seiner Predigt ganz schlicht nach der Schönheit Mariens: Würde man sie heute als schön oder als markant bezeichnen ? Er verwies auf die bildende Kunst, die Maria als lieblich anmutende Frau oder mit Trauer oder mit verklärtem Blick zurzeit des Mittelalters dargestellt hatte. Er - so betonte Dillenburg - wolle aber ein anderes einfaches Bild anbieten: Stellen Sie sich Maria - schlug er vor- als Viereck in der Farbe Weiß vor, weiß ist die Farbe des Hintergrundes. Maria sah sich als Hintergrund für den Vordergrund Jesus. Maria gestaltete ihr Leben für Jesus im Vordergrund. Sie entschied sich immer wieder auf Jesus hinzuweisen. Dieses Bild – so der Bundespräses - würde Maria gerechter werden.

Maria deutet auf den Sohn Gottes, damit er lebendig werden kann in der Welt. Der Auftrag hieß doch: Ihr seid das Salz der Erde. Das hat Maria Wirklichkeit werden lassen, mit ihrem Mut und mit ihren Taten.

Haben wir so ein Bild auch von uns? Dazu müssten wir uns mit unseren Stärken und Schwächen annehmen. Dann können wir Jesus in uns und durch uns sichtbar werden lassen.

Das hat Adolf Kolping in seinem Leben verwirklicht, in seiner ganzen Vita. So hat er gelebt von klein auf bis zu den Anfängen des Erfolges. Am Ende seines Lebens hat er noch die Gesellenvereine mit 60.000 Mitgliedern erlebt. Jesus in den Mittelpunkt stellen, das war seine Lebensweise.

Reihen wir uns ein, stellen wir uns in die Reihe mit Maria und Adolf Kolping, denn wir sollen Salz der Erde sein, wir sollen Licht für die Welt sein. Lassen wir uns nicht daran hindern die Werte, unsere Werte in die Gesellschaft und auch in die Kirche einzubringen. Seien wir als Christen so authentisch, Jesus in die Gesellschaft, in das Leben hineinzutragen.

(Predigt-Zusammenfassung von KB A. Knak-Hermanns, 10.06.2010)

...und...Link zu den Fotos der Begegnung

...und...zum Bericht der "KatholischenSonntagszeitung/ 20. Juni 2010" nehme man diesen Link.

 

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Wie in all den früheren Jahren half die Kolpingsfamilie am Fronleichnams-Sonntag (4.6.2010) bei der Zubereitung und dem Verkauf der Speisen, beim Aufbau der Bänke und des Altars.

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Morgenstunde hat Gold im Munde... (und Blei im Hintern)

Trotz der frühen Morgenstunde fanden sich am Samstag, den 24. April zwölf frohgemute Wanderer vor Maria Frieden ein, um an der Extratour der Kolping-Wandergruppe teilzunehmen. Gabi und Johannes hatten es sich nicht nehmen lassen, uns zu verabschieden und einen schönen Tag zu wünschen. Von der Friedrichstraße fuhren wir mit Bahn und Bus über Frankfurt/O zum idyllischen Angerdorf Podelzig.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem Überblick über die Wanderung ging es dann durch blühende Veilchen, Schlehen und andere Frühblüher zum Naturschutzgebiet Zeisigberg. Auf einem Feldweg entdeckten wir voller Freude das erste Adonisröschen.

Nach einer Sage verliebte sich Aphrodite in den Königsohn von Zypern, Adonis. Doch dieser wurde auf der Jagd von einem Eber getötet. Aphrodite klagte darüber so sehr, bis Göttervater Zeus befahl, Adonis könne jeden Frühling auf die Erde zurückkehren. So bekam das seltene Adonisröschen seinen Namen.

Sie stammen aus einer Zeit, als es in Brandenburg noch wärmer war. Da das Adonisröschen ursprünglich eine Steppenpflanze ist, wird der Bewuchs durch Schafe und Ziegen als „Rasenmäher“ niedrig gehalten. Die giftigen Adonisröschen werden von den Tieren nicht gefressen und können uns so erfreuen.

Nach zwei Stunden hatten wir unsere erste größere Pause redlich verdient und fanden an der zerbombten Schlüterkirche einen romantischen Rastplatz mit einem schönen Ausblick und genügend Bänken. Gut erholt ging es dann steil bergauf zum Befehlsstand von General Schukow und zum so genannten Schukow-Bunker. Auf dem Weg dorthin konnten wir die Spuren des zweiten Weltkrieges trotz Bewuchs deutlich erkennen. Auch dies gehört zur Heimatkunde. Wir alle waren tief betroffen und einige persönliche Erinnerungen stimmten uns sehr nachdenklich. Jedoch der strahlende Frühlingstag, die dicke ca. 400 Jahre alte Eiche und die schöne Aussicht auf das Odertal hellten unsere Stimmung wieder auf.

Dann, endlich kamen wir zur Priesterschlucht, einer nacheiszeitlichen Erosionsrinne, wo wir für unsere Mühe reichlich belohnt wurden. Welch eine Fülle! Aber nicht nur das unter Naturschutz stehende Adonisröschen, nein, wir entdeckten auch Smaragd- und einige Zauneidechsen. Ebenso erfreute uns der melodische Gesang der ersten Nachtigallen.  Mit Staunen und Dankbarkeit für diese wunderbare Schöpfung genossen wir eine, vom Wanderführer geplante, großzügige Pause. Alle hatten ausreichend Zeit zum Fotografieren, Spazierengehen oder um still diese Pracht auf sich wirken zu lassen.

Anschließend machten wir uns wieder auf den Heimweg, der dann, bedingt durch die vielen Ausflügler, noch recht dramatisch wurde. Mit einem überfüllten Bus erreichten wir Frankfurt/Oder gerade drei Minuten vor Abfahrt unseres Zuges nach Berlin. Wir hatten schon fast die Hoffnung aufgegeben diesen noch erreichen zu können. Mit letzter Kraft setzten wir dann zum Endspurt an. Glücklich und zufrieden erreichten wir gegen 19.15 Uhr Maria Frieden.

Die Wanderleiter  Christel und Wolfgang

 

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Jahresversammlung (19.4.) mit Neuwahlen :  siehe neuer Vorstand

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...hier ... noch einmal die Fotoimpressionen an und in unserer Kirche von KB Georg Exner (+) aus dem Jahr 2008... http://homepage.alice.../georg-alf-mf08/mf08pics-archivsite.htm ".

Die Motive hatte er ausgesucht und mit Perfektion festgehalten, nachdem der Pfarrgemeinderat ihn damals um Kirchenaufnahmen für die Jubiläumsbroschüre gebeten hatte.

              ... Weitere Fotos gibt es auch im Internetarchiv der Maria-Frieden-Homepage mit Linkdruck auf "Tipps".

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Wer die Rückblicke in eine Vielzahl von Jahren unserer KF sucht, drückt hier auf "Chronik"

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Köln Logo des Kolpingtages Köln 20002000

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Die Kurzfassung unseres Leitbildes, verkündet als Kölner Manifest, heißt

 

KOLPING in 12 Sätzen

 

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