Aus der KOLPINGSFAMILIE Berlin-Mariendorf, Maria Frieden,

Kaiserstr. 28 - 12105 Berlin, Tel.: 030/ 706 55 28

***das Jahr 2011 (Der Rückblick des Jahres 2010 liegt in  der Chronik 2).

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  Am 2. Weihnachtsfeiertag holte Gott unsere Kolpingschwester Veronika Pawlak nach schwerer Krankheit zu sich. Über viele Jahre hinweg hat sie die Finanzen unserer Kolpingsfamilie in mühevoller Sorgfalt  geregelt. Wir geleiten sie am 6. Januar 2012 auf dem Heide-Friedhof in Mariendorf zur ewigen Ruhe.  RIP

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Im Dezember gedachten wir des seligen Adolph Kolping mit einer Hl. Messe und einem gemütlichen Abend im Kolpingraum ( Link zu den Fotos im Dezember 2011 ). Bis auf eines stammen die Fotos von KS Jutta.

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Alle 4 Kolping-Kandidaten wurden im November 2011 in den Pfarrgemeinderat bzw. in den Kirchenvorstand gewählt. Es sind Barbara Kotzur, Dr. Kordula Tabaczynski und Andreas Werner für den PGR und Hartmut Werner für den KV.  "Herzlichen Glückwunsch!"

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"Der doppelte Textor"

Am 10. Oktober 2011 kamen die beiden Pensionäre Textor in die Kolping-Veranstaltung und erzählten aus ihrem polizeilichen Berufsleben. Neben den Kolpingern durften wir auch mehrere Gäste aus der Gemeinde begrüßen.

Hr. Textor Junior (66 Jahre) bestritt den ersten Part des Abends und veranschaulichte in Wort und Bild die kriminalistische Arbeit bei der Verbrechensbekämpfung, genauer die Erpressung und die Geiselnahme. Als ehemaliger Chef einer Berliner Einsatzgruppe freute er sich im Rückblick, dass er seine 25 Fälle erfolgreich beendet hatte. Dankbar legte er Wert auf die Bemerkung, jedes Mal hätte er Glück gehabt. Sehr fein detailliert erläuterte er – nicht ohne Humor – die langwierigen Ermittlungen im Fall des Karstadt-Erpressers Dagobert. Bei den Schilderungen über die Geiselnahme in einer Zehlendorfer Bank merkte man ihm noch heute die Anspannung und die Brisanz der damaligen Situation an. Bei aller klaren Sachbezogenheit schimmerte deutlich die Emotion hervor, mit der er sich auf die Probleme der Opfer und die Lage der Verbrecher eingestellt hatte. Seine Priorität rangierte stets vor der Sicherung von Sachwerten und der Ermittlung von Indizien in der Absicht Menschenleben zu bewahren.

Als Auftakt zum zweiten, eher heiteren Teil des Abends mit Vater Textor erklang von einer CD die Stimme von Werner Finck, der die Vorbereitungen zur polizeiliche Räumung einer Sitzblockade auf einer großen Innenstadtkreuzung parodierte. Finck brachte den Hörern – damals und jetzt – auf lustige Art und Weise die gezielt kabarettistische Vorgehensweise des verantwortlichen Polizisten nahe, den er Jahre zuvor sogar persönlich kennen gelernt hatte: Vater Textor. Das abendliche Gelächter aller Anwesenden war vorprogrammiert. Vater Textor (91 Jahre) bot anschließend allerlei Gereimtes aus der Nachkriegszeit, seiner Berufszeit und der Situation eines Pensionärs mit eigener Dichtkunst an. Unser Lachen wollte kein Ende nehmen. Beide Herren Textor erhielten am Ende des Abends großen, herzlichen Applaus.  (Link zu den Foto-Impressionen)

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Die Kolpingsfamilie besucht das Blindenhilfswerk

Am 5. Oktober besuchten wir das Blindenhilfswerk Berlin in Steglitz. Unter der Führung von Herrn Schmidt der selbst fast vollständig erblindet ist, bekamen wir einen Eindruck wie Blinde und Sehbehinderte Menschen in der Korbmacherei Körbe und Stühle, in der Bürstenmacherei Bürsten, Besen, Pinsel usw. fertigten. In der Druckerei haben wir zugesehen wie eine Fernsehzeitung in Braille-Schrift entsteht. Herr Schmidt verdeutlichte uns wie wichtig diese Arbeiten für die Sehbehinderten und Blinden sei, die vielfach auch in der heutigen Zeit immer noch im normalen Arbeitsleben ausgegrenzt werden. Viele Artikel werden fast ausschließlich von Hand hergestellt was sich deutlich auf die Lebensdauer niederschlägt. Das Blindenhilfswerk betreibt in der Rothenburgstr. 14  in Steglitz auch einen kleinen Laden wo man die hergestellten Artikel erwerben kann. Uns als Kolpingsfamilie hat es sehr gut gefallen und wir können allen nur empfehlen sich selbst mal einen Eindruck davon zu machen.

Andreas Werner

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Besuch im Hochseilgarten Jungfernheide

Bei herrlichem Wetter besuchten wir den Hochseilgarten in der Jungfernheide (Siemensstadt). Der Kolpingfamilienkreis bestand aus 13 Personen. Sechs Jungen — im Durchschnitt 12 Jahre alt — und zwei Erwachsene versuchten sich auf den Seilen, mit angelegten Sicherheitsgurten, von Baum zu Baum zu hangeln. Es gab drei Schwierigkeitsgrade, die von allen bewältigt wurden. Die Kletterei fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Rücksichtnahme auf den Kameraden und viel Geduld, damit auch alle ans Ziel gelangen. Die Jungfernheide ist ein alter Park (der zweitgrößte in Berlin) mit teilweise über 200 Jahre alten Bäumen. In Siemensstadt stehen noch über 400 Jahre alte Eichen. Meine Frau und ich sind in Siemensstadt aufgewachsen. Es war für uns an diesem Tag ein schönes Erlebnis, die Stätte unserer Kindheit und Jugend wieder zu sehen und darüber zu berichten. Wir hatten für unsere Gruppe einen großen Tisch im Cafe am See reservieren lassen. Das Cafe ist mitten in das Strandbad Jungfernheide integriert und bietet einen wunderschönen Blick auf den See. Bei Sonnenschein konnten nun alle relaxen. Erwähnenswert ist in Siemensstadt die Monduhr im Turm der St. Joseph Kirche und die viertgrößte Uhr Europas im Turm der Siemenswerke, die man von der Wisselbrücke (Autobahn) sieht. Sie hat einen Durchmesser von 12 Metern. Der Große Zeiger ist 7 Meter und der kleine Zeiger 4 Meter lang. Unser damaliger Kaplan in St. Joseph war unser späterer Pfarrer Fiebig in Maria Frieden (Mariendorf). Mit ihm haben wir Jungen 1953/54 große Reisen nach Italien unternommen. Später hat er in Maria Frieden jährlich wunderbare Wallfahrten angeboten, die die Gemeinschaft in der Gemeinde gefördert haben. Soviel zu diesem herrlichen Ausflug. Die nächste Tour führt uns nach Qranienburg und zu einer Straußen- sowie zu einer Alpakafarm. Den Abschlusskaffee werden wir im Schlosshotel Liebenberg genießen.

Treu Kolping    Eberhard Jüngling
KF Berlin-Mariendorf

aus: Kolpingwerk im Erzbistum Berlin, Oktober 2011, Seite 7

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Einen wunderbar harmonischen Abend hatten wir am 2.9.,  als wir ( 20 Kolpinger ) wieder zur Urlaubsnachlese zusammengekommen waren. Das lukullische Programm - von Andreas einfühlsam moderiert - liest sich beinahe fürstlich:

Schuster-Jungen mit Schmalz und Harzer aus Berlin von Agathe,   Tokajer aus Ungarn von Agi,   Flammkuchen aus dem Elsass von Christel und Wolfgang,   Jakobs-Bier aus dem Allgäu von Erika und Eberhard,   Heringsdipp von der Ostsee von Hanna und Marianne,  ein badisches Obstwässerle von Erwin,   Leberwurst aus Bad Meindorf von Resi,   Harzer auf Brötchen von Helga und Johannes,   "Nordhäuser" und "Akropolis" vom Schwandorf-Besuch,   Fisch und Wodka aus Swinemünde und  Usedom von Andreas und Tanja (hierbei mit  Assistenz von Franz K.),   Käsehappen aus dem Weserbergland von Alfons,   Wacholder (Mek-Pomm) von Franz B.,   drei Kuchensorten Walnuss-Kuchen (Franz und Gaby),   Berliner Bienenstich (Zeno und Silvia),   Zuckerkuchen (Anita und Jochen). Zum Kuchen stand auch der Kaffee bereit.

Nur gut, dass wir bei soviel üppiger Köstlichkeit 'zum Beißen' immer etwas 'zum Spülen' hatten !

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  Am 18. Juni - während der Diözesanversammlung - wurde KB Klemens Kursawe, der mit seiner Frau unweit der Pfarrkirche Maria Frieden wohnt, die höchste Auszeichnung des Diözesanverbandes zuteil: Er erhielt das silberne Ehrenabzeichen "unter anderem für seinen Einsatz im Besucherdienst für ältere und kranke Mitglieder verliehen" (Zitat aus: KiEB, 8/9 2011).

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Über Pfingsten besuchten uns 50 Kolpinger aus der Partner-KF Schwandorf

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Das erste Foto zeigt das Banner der Kolping-Jugend vor Beginn der Pfingst-Festmesse. Auf dem Besuchs-Programm standen u.a. die KaDeWe-Führung, eine mehrstündige Info-Tour, ein Abendspaziergang am Rande des Karnevals der Kulturen, ein Sans-Soucis-Besuch und der Begegnungsabend im Kolpingraum. (Link zu weiteren Fotos und zum offiziellen Programm !)

Am 13. Juni erreichte uns folgende Email: "Hallo und Grüß Gott, sind wieder gut in Schwandorf angekommen. Habe mich echt gefreut, dass mein Grußwort von 2006 immer noch auf eurer Homepage ist.
Alles Gute und Gottes Segen
Treu Kolping Wolfgang Meischner"

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Der Görlitzer Kolpingpräses Dr. W. Kressak stellte im Wallfahrtgottesdienst vom 7.April 2011 das Kolpingwerk als katholischen Sozialverband mit dem besonderen Wesen der Laienspiritualität heraus.

Bei dieser direkt aktuellen Interpretation bezog er ganz praxisbezogen Bischofszitate von Kardinal Meisner und Bischof Wanke mit ein:

  1. Kolping ist das der Welt zugewandte Gesicht der Kirche  (Stichwort „soziale Gerechtigkeit“, zum Beispiel in Indien).

  2. Kolping ist Träger des geistlichen Lebens (Stichwort „Spiritualität“).

  3. Kolping ist ein Weg die Menschen zur Heiligkeit zu führen (Motto des Kolping-Nationalverbands Vietnam).

Die musikalische Unterstützung des Gottesdienstes wurde vom Kirchenchor geboten, der die Messe brève aux chapelles von Gounod, eine Florilegiums-Motette und das Lied „Lobe den Herrn, meine Seele“ (von N. Kissel) sang. Mit dem Kolpingpräses konzelebrierten der Gemeindepfarrer Laminski, der Berliner Kolpingpräses, der ehemalige Berliner Kolpingpräses und andere. (Link zur vollständigen Predigt mit dringender Lese-Empfehlung !)

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Die Kolpingsfamilie besucht das Deutsche Blindenmuseum (mit Kolpingschwester Resi Wilke)
Am 19.01. besuchten wir die Sonderausstellung „Sechs Richtige-Louis Braille“ und die Blindenschrift im (
zum Weiterlesen drückt man diesen Link).

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***die Gedenkmesse im Dezember  2010                                         

Am 4. Dezember kamen nach der Abendmesse wieder fast alle Kolpinger zum würdigen Gedenken des Seligen Adolph Kolping zusammen.

Im Anschluss an das warme Abendessen fanden die Ehrungen statt: 60 Jahre Franz Kleindienst / 25 Jahre Andreas Koniezny, Hartmut Werner und Andreas Werner. 5 Neuaufnahmen gab es auch.

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Wer die Rückblicke in eine Vielzahl von Jahren unserer KF sucht, drückt hier auf "Chronik"

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Die Kurzfassung unseres Leitbildes, verkündet als Kölner Manifest, heißt

 

KOLPING in 12 Sätzen

 

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