Aus der KOLPINGSFAMILIE Berlin-Mariendorf, Maria Frieden,

Kaiserstr. 28 - 12105 Berlin, Tel.: 030/ 706 55 28

***das Jahr 2012 : Die Rückblicke in die Jahre 2010 und 2011 liegen in der Chronik 2***

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Kolping-Gedenkmesse:  47 Kolpinger nahmen an der Hl. Messe teil, in der Pfarradministrator Visca und Alt-Pfr. Brügger konzelebriert haben. Jubilare wurden beglückwünscht: 50 Jahre und 25 Jahre Mitgliedschaft von Klaus Seidl und seiner Frau mussten gefeiert werden. Außerdem wurden Jutta und Horst zu ihrer Goldenen Hochzeit geehrt. Mehrere Aktive (z. B. Pfarrgartenarbeiter) erhielten für ihre unermüdliche Mitarbeit ein Dankeschön. Anschließend ergaben sich beim kalten Buffet zahllose muntere Plaudergespräche. Es wurden auch schon die Vorbereitungen der Pfingst-Reise zur KF Schwandorf begonnen.

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Skatturnier: Sieger und Gans-Gewinner ist  Ansgar Kopitza.

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Unsere Urlaubsnachlese fand am Freitag, den 17. August statt. Erst gegen Ende unserer Spezialitätenverkostung konnten wir (30 Personen) merken, wie abwechslungsreich und üppig dieses Mehr-Gänge-Menü ausgefallen war. Auch Hartmut und Andreas, die die Moderation übernommen hatten, ließen sich von der Vielfalt der Speisen überraschen.

Aber lesen wir selbst:

Wir waren begeistert. Im Laufe des Abends kamen noch Padre Aires und Professor Akenda zu uns, was unsere fröhliche Stimmung nochmals steigerte. Ein großes Danke an Hartmut und Andreas, die sich auch erst einmal durch das Angebot hindurch arbeiten mussten. Es war gekonnt. (Fotos sind hier auch bald zu sehen.)

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Auf Anregung und durch Vermittlung von Gaby K., die unvorhersehbar durch einen Krankenhausaufenthalt verhindert war, besuchten wir am 26. Juni die nach einem Brand neu erbaute Canisius-Kirche am Lietzensee. Wir waren eine Gruppe von 24 Kolpingern. Eine Kirchenaufseherin der Gemeinde erklärte das Vorhaben des Neubaus mit seinen Schwierigkeiten und Verwirklichungen ebenso wie die Kunstgegenstände und die religiöse Gesamtplanung der Gebäudeanlage. Viele von uns empfanden das bauliche Ensemble als sehr ungewöhnlich; manche mochten es und andere lehnten es ab.

   
   

Die Architektur der Kirche im Sinne der Frage nach einem Baustil und die sehr unterschiedliche Ausstattung des Innenraumes gaben zu spontaner Verwunderung, gegensätzlichen Gefühlsäußerungen, verschiedenartigsten Meinungen mit klärenden Gesprächen Anlass. Unser Gebet gestalteten wir als mehrstimmigen Kanon - mit dem Dirigenten KB Franz Brügger; die Akustik gefiel übrigens uns allen. Insgesamt gesehen wirkte dieser Kirchenbesuch auf unsere Gruppe als eine vielfältige Möglichkeit miteinander emotional, kontrovers und zugleich gemeinschaftlich zu diskutieren ... und das sogar noch hinterher im Café.              © Fotos : A. Knak-Hermannns

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Alle Anwesenden waren Gaby für diese Idee dankbar. Alfons hat fotografiert und alle Abgebildeten haben der Veröffentlichung im Internet zugestimmt. Hier bieten wir noch einen Kreis-Panorama-Blick des Innenraumes an : Link  360-grad-panoramen !

Dazu noch mehr: "Wo ich schon lange  mal hin wollte....  St. Canisius"

Am 26. Juni traf sich die Kolpingsfamilie zu einem Besuch der St. Canisius Kirche in Charlottenburg-Wilmersdorf. Die sehr moderne und von außen sehr gewöhnungsbedürftige neue Kirche ist der Nachfolgebau, der im April 1995 vollständig ausgebrannten Kirche von 1957. Durch eine ungewöhnlich hohe Holztür gelangt man in einen kleinen, aber dem Gebäude entsprechend hohen Vorraum aus Lärchenholz. Die Straßengeräusche sind kaum mehr wahrnehmbar, sind gedämpft wie das Licht, dass durch kleine Scharten in den Raum fällt. Die Scharten ermöglichen auch einen ersten Blick in die Kirche. Das Straßenpflaster setzt sich durch den Vorraum in die Kirche fort. Beim Eintritt bin ich überwältigt von der Größe, der Höhe, dem Licht und der Schlichtheit, die mich empfängt. So hoch, bis in den Himmel, so scheint es. Auf der rechten Seite eine riesige Fensterfront, Sonnenlicht fällt herein, Himmel und Bäume sind sichtbar, drinnen ist wie draußen. Ich könnte die Kirche bis ins Detail beschreiben, die Idee ist jedoch eine andere.  St. Canisius ist einen Besuch wert. Ich füge auch kein Bild an. Machen sie sich selbst ein Bild von dieser modernen Kirche, welche viel Gesprächsstoff über Architektur und Ausstattung bietet. Kunst verlangt nach Erklärung. Mich hat sie nachhaltig, positiv beeindruckt. Wir saßen anschließend gemütlich am Lietzensee zusammen und sprachen über unsere Eindrücke und über Gott und die Welt. Ein herzliches Dankeschööön an Gabi Kleindienst für die Organisation.                Margit Sindele  (aus:  Deine Gemeinde Maria Frieden, August 2012)

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Im Mai begingen wir den Gedenktag des Kolping-Patrons Josef (der Arbeiter) mit einer Abendmesse, während der wir auch zur Neuaufnahme von KS Charlotte gratulieren konnten. 20 Kolpinger nahmen teil. Das Banner war dabei. Präses Visca stellte in seiner Predigt Josef als ein Vorbild vor, so wie er durch seiner Hände Arbeit die Heilige Familie ernährt hat. Für die heutige Situation interpretiert  ist Josef ein Beispiel für die zeitgemäße Umsetzung unseres christlichen Auftrags in der Sozialpolitik und der Caritas. Nach dem Gottesdienst ging es in einer frohen Stimmung mit Rotwein und Käse weiter.

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Am 11. April geleiteten wir Helmuth Wudke, der 1965 als einer von drei Kolpingbrüdern unsere Kolpingsfamilie gegründet hatte, zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Heide-Friedhof in Mariendorf.

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Wieder einmal am Samstag vor dem Palmsonntag hat die Kolpingsfamilie die Gartenpflege auf dem Pfarrgrundstück in Angriff genommen. Dem Aufruf zur Mitarbeit sind ebenfalls andere Gemeindemitglieder gefolgt. So waren es knapp 30 Mitarbeiter, die in diesem Jahr zusätzlich mit der Entrümpelung beschäftigt waren. Ein reichhaltiges Frühstück wurde natürlich auch - wie in jedem Jahr - gereicht.

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1.März/Wallfahrtsmesse mit dem Berliner Diözesanpräses Mathias Brühe:

 * * weitere Fotos mit diesem Link

Lk 11,27-28 war dem Präses eminent wichtig. Seine Predigt endete konsequent mit einem Zitat Kolpings: " Wissen wir ziemlich gewiss, was wir nicht können, dann müssen wir, wollten wir anders dem Richter im Innern genügen, doch alle Kräfte anstrengen, das ins Leben zu setzen, was wir können."

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Ergebnisse der Mitgliederversammlung vom 27.2.2012:  siehe Link  "Vorstand, Bank und Beitrag"

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Mit witzigen Anekdoten  und einem unterhaltsamen Spiel voller Situationskomik erlebten 16 Kolpinger am 13. Februar einen lustigen Faschings-Abend. Die Fastnachts-Pfannkuchen hatte KB Achim Pawlak gestiftet.

Alaaf und helau oder so !

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Am 23. Januar 2012 war Pfarradministrator Vinsensius Nana Ekayana Visca zum Gespräch eingeladen. Gespannt hörten die 20 Kolping-Schwestern und -brüder zu, als er viele Details seines Lebensweges von Indonesien nach Berlin-Mariendorf darlegte. 1972 in Tangerang geboren wuchs er in der Nähe von Djakarta auf. Seine Eltern gehörten dem Buddhismus an. Nach einem ca. 1000 km langen Umzug an die Ostküste meldete ihn seine dort lebende Tante auf einer katholischen Schule an. Eine dort wirkende Ordensschwester (Niederländerin) schenkte ihm ein Kreuz, das er noch heute im Besitz hat. Den Namen Vinsensius habe er selbst gewählt (Hl. Vinzenz von Paul); die drei anderen stammen aus den Sprachen Chinesisch, Sanskrit und Spanisch.

Ein Freund fragte ihn, ob er zum Studieren mit nach Deutschland kommen wolle; so folgte er ihm nach Hamburg. Dort fand er in der Pfarrei St. Ansgar eine neue, kirchliche Heimat und lernte eine Neokatechumenale Gruppe kennen. Nach fünf Semestern Wirtschaftsingenieurwesen verspürte er jedoch die Berufung zum Priestertum. 1996 ging er nach Berlin ins Priesterseminar und wurde 2007 geweiht. Kaplan Visca erklärte, dass er das Pfarrerexamen noch nicht abgelegt habe, dieses aber in diesem Jahr beabsichtigt sei.

Seine buddhistischen Eltern versöhnten sich mit ihm; er bekam den elterlichen Segen. Seine Tante in Indonesien hatte die Taufe schon ein Jahr vor seiner Weihe empfangen. An diesem Punkt seiner Biografie angekommen entstand ein vielschichtiges Gespräch – meist mit Fragen der Zuhörer und seinen entsprechenden Antworten – über die Vielfalt des religiösen Lebens in Indonesien (Hindus, Buddhisten, Muslime und Christen) und die kulturellen Eigenheiten des Landes: In seinem Geburtsland würden viele verschiedene Frauen- und Männerorden die kirchliche Arbeit tragen. Alle Zuhörer dankten Kaplan Visca für diesen umfangreichen, detaillierten und mit Humor vorgetragenen Bericht seiner Biografie.

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Am 2. Weihnachtsfeiertag 2011 holte Gott unsere Kolpingschwester Veronika Pawlak nach schwerer Krankheit zu sich. Über viele Jahre hinweg hat sie die Finanzen unserer Kolpingsfamilie in mühevoller Sorgfalt  geregelt. Wir geleiteten sie am 6. Januar 2012 auf dem Heide-Friedhof in Mariendorf zur ewigen Ruhe.  RIP

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Wer die Rückblicke in eine Vielzahl von Jahren unserer KF sucht, drückt hier

auf   "Chronik 1 (1965-2009)"   oder  "Chronik 2 (2010/11)"  .

 

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Die Kurzfassung unseres Leitbildes, verkündet als Kölner Manifest, heißt

 

KOLPING in 12 Sätzen

 

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